MIT REGENWASSERNUTZUNG - FRISCHWASSER SPAREN

Regenwassernutzung

Täglich verschwinden in privaten Haushalten bis zu 50 % kostbares Trinkwasser in der Toilette oder es wird zum Wäschewaschen, zu Reinigungszwecken und zur Gartenbewässerung verbraucht. Durch den Einsatz von Betriebswasser (Regen-, Oberflächen-, Fluss- oder Brunnenwasser) anstelle von Trinkwasser wird der Tagesgesamtbedarf (Betriebswasser - Wassermengen) erheblich gesenkt.

Regenwasser ist Wasser aus atmosphärischem Niederschlag und haben einen Anteil von 0,3% der gesamten Wassermasse der Erde. Die Regenwassernutzung reduziert zwar nicht unbedingt den Wasserbedarf, aber der Trinkwasserbedarf wird reduziert und durch die Nutzung des Niederschlagswassers verringert sich der schnelle Oberflächenabfluss, was bei flächendeckender Nutzung die Hochwassergefahr erheblich reduzieren kann.
Bei einem normalen Kreislauf des Niederschlagswassers darf das Verhältnis "Verdunstung - Niederschläge - Versickerung" nicht unterbrochen werden.

Die Versiegelung der Böden durch Haus- und Straßenbau, sowie intensive Holznutzung mit der Verringerung von Mischwäldern reduziert die Neubildung von Grundwasser.

Zur Trinkwassergewinnung wird mehr Grundwasser gefördert als sich neu bilden kann. Auch führt der übermäßig große Oberflächenabfluß bei Starkregen vermehrt zu Hochwasser und Überschwemmungen.
In den Ballungsgebieten, geht das Grundwasservorkommen immer mehr zurück und der Wasserbedarf muss über Fernleitungen aus ländlichen Regionen gedeckt werden. Das hat eine massive Grundwasserabsenkungen mit ökonomischen und ökologischen Schäden zur Folge.
Die Wasserwerke müssen zunehmend Oberflächenwasser unter Aufwendung immer höherer Kosten zu Trinkwasser aufbereiten.

Wasserersparnis Quelle: Speidel Tank- und Behälterbau GmbH

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